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Anrufe in den Sudan: Vorwahl, Zeit und Kosten

· 3 Min. Lesezeit · eFon

Anrufe in den Sudan: Vorwahl, Zeit und Kosten

Millionen Sudanesen leben außerhalb des Sudan — in den Golfstaaten, in Ägypten, Großbritannien, den USA und Europa —, und die letzten Jahre haben Familien weiter verstreut als je zuvor. Für viele ist ein Telefonanruf der einzige verlässliche Draht zu den Eltern in Omdurman, den Cousins in Kassala oder Freunden in Port Sudan. Dieser Guide erklärt die Vorwahlen, das Nummernformat, die Zeitverschiebung — und wie das Kontakthalten weniger kostet.

Das sudanesische Nummernformat

Die Ländervorwahl des Sudan ist +249, gefolgt von neun Ziffern. Handynummern beginnen mit 9 (bei manchen Netzen mit 1): Eine typische Mobilnummer sieht so aus: +249 91 123 1234. Festnetznummern tragen eine Ortsvorwahl — die 15 steht für die Dreistadt am Nil — Khartum, Omdurman und Bahri, eine Festnetznummer dort sieht also so aus: +249 15 312 3456. Innerhalb des Sudan werden Nummern mit führender 0 geschrieben; lassen Sie diese beim Anruf aus dem Ausland weg.

Schritt für Schritt wählen

Anruf aus Sie wählen
Europa oder Großbritannien 00 249 91 123 1234
USA oder Kanada 011 249 91 123 1234
Golfstaaten 00 249 91 123 1234
Jedem Mobiltelefon +249 91 123 1234

Speichern Sie sudanesische Kontakte einmal im internationalen +249-Format, und sie funktionieren aus jedem Land. In der eFon-App wählen Sie einfach den Kontakt aus — um die Vorwahlen kümmert sich die App.

Wann anrufen: die Uhrzeit in Khartum

Der Sudan liegt ganzjährig in der Zeitzone UTC+2. Im Sommer ist das dieselbe Uhrzeit wie in Paris, Berlin oder Stockholm, eine Stunde vor London — und im Winter eine Stunde vor Mitteleuropa. Khartum liegt eine Stunde hinter Riad und zwei hinter Dubai; ein Anruf aus den Golfstaaten nach Feierabend erreicht den Sudan also am frühen Abend. Von New York aus beträgt der Abstand im Sommer sechs Stunden: Ein Anruf in der Mittagspause erreicht die Familie beim Abendessen.

Abendlicher Markt in Omdurman, Passanten mit Telefonen
Abend in Omdurman — genau dann kommen die Anrufe aus dem Ausland an.

Das Handy ist die Lebensader

Sudanesische Familie beim Kaffee aus der Jebena, eine von ihnen am Telefon
Kaffee aus der Jebena und ein Anruf aus dem Ausland — das Abendritual ist komplett.

Der Sudan ist ein zutiefst mobilgeprägtes Land: Die Weltbank zählt etwa 35 Millionen Mobilfunkanschlüsse gegenüber rund 156.000 Festnetzanschlüssen. Wen auch immer Sie anrufen — in der Hauptstadt oder in Nyala, El Obeid oder Kassala —, es ist mit ziemlicher Sicherheit ein Handy.

Genau hier zählt der Ansatz von eFon am meisten: Internet braucht nur Ihre Seite des Gesprächs. Die angerufene Person nimmt einen ganz normalen Handy- oder Festnetzanruf entgegen — ohne App, ohne Smartphone, ohne Datenverbindung im Sudan. Und wenn das Netz vor Ort einen schwierigen Tag hat, gehen Anrufe zu einer anderen Stunde oft problemlos durch — am stabilsten ist die Mobilfunkabdeckung meist morgens und abends.

Jede Minute günstiger machen

Den Sudan direkt über einen europäischen oder amerikanischen Mobilfunktarif anzurufen ist teuer, und Prepaid-Telefonkarten schlagen noch Verbindungsgebühren obendrauf. eFon führt den teuren Teil der Strecke über das Internet und berechnet einen klaren Minutenpreis ohne Verbindungsgebühr — bis zu 90 % weniger als ein Direktanruf über den Mobilfunktarif. Der aktuelle Tarif für Anrufe in den Sudan steht immer auf der Tarifseite.

Eine Region, eine App

Der Sudan grenzt an sieben Länder, und sudanesische Familien erstrecken sich oft über mehrere davon. Dieselbe Gewohnheit — internationales Format plus eFon — deckt auch Anrufe nach Ägypten (+20), Anrufe in den Südsudan (+211) und Anrufe nach Eritrea (+291) ab. Für das weitere Horn von Afrika: Unsere Guides zu Anrufen nach Eritrea und Anrufen nach Äthiopien haben diese Routen abgedeckt.

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